Lesungen

Lesungen

Ihre große Leidenschaft für Literatur verarbeitet Christine Sommer in verschiedenen Lesungs-Programmen und musikalischen Abenden. Hier präsentiert sie bunt gemischt Trauriges, Komisches, Makabres und Kurioses. Ob in Begleitung einer Band, anderer Schauspiel-Kollegen oder ganz allein auf der Bühne – der ihr ganz eigene Charme unterhält das Publikum auf vielfältige Weise.

Foto: Niko S. Reich

Diese einsamen Nächte

Die schönsten Liebesbriefe der Weltliteratur!

Wann haben Sie denn zum letzten Mal einen Liebesbrief geschrieben? Wie gesteht man jemandem ,daß man verliebt ist? Wie fasst man diese wilden Gefühle in Worte? Was schreibt man, wenn die Liebe vorbei ist?
Christine Sommer und Martin Brambach tragen ein paar der schönsten Liebesbriefe der Weltliteratur vor...so schreibt Napoleon an seine Frau Josephine ,dass er ohne sie nicht leben kann, Kaiserin Sissy an König Ludwig den 2., Kurt Tucholsky an seine Geliebte Mary Gerold, Heinrich von Kleist an seine Geliebte Henriette Vogel, Briefe erfüllt von einer unfassbaren Leidenschaft. Aber auch äusserst lustige Briefe etwa von Bert Brecht an Paula Banholzer und die zwei Ehebriefe von Antonin Artaud bis hin zu Abschied, Trennungsschmerz und Tod, etwa von August Strindberg , Henry Miller und Marlene Dietrich. Aber auch Liebesgeschichten, dokumentiert in Briefen, die weit über den Tod hinausgehen, wie der herrliche Briefwechsel von Olga Knipper und Anton Tchechow.
Dass Christine Sommer und Martin Brambach auch im wirklichen Leben ein Ehepaar sind, macht diesen Abend besonders spannend.Da wird nicht einfach gelesen -da brennt die Luft und das mit Texten, die zum Schönsten gehören, was die Literatur in den letzten 300 Jahren, hervorgebracht hat.

Hollywood Babylon

 

In „Hollywood Babylon“ wird Christine Sommer von einem Jazz-Trio aus Saxophon, Gitarre und Bass begleitet. Basierend auf dem Roman von Kenneth Anger führt Christine Sommer den schönen Schein der amerikanischen Traumfabrik in den 20er und 30er-Jahren vor. Sinnlich wie schonungslos erzählt sie traurige Geschichten alternder Film-Diven, gibt pikante Anekdoten von Marylin Monroe oder Liz Taylor zum Besten und würzt das Programm mit jazzigen Versionen von „Singin‘ in the Rain“ oder Madonnas „Hollywood“.

„Lebenshunger, Todessehnsucht, Luxus, Jugendwahn, Sex-Skandale, Drogensumpf: Eine schillernde, facettenreiche Palette an Glamour und Dreck breitet Christine Sommer aus. Ihr gelingt ein Kunststück: Über Stars zu spreche, ihnen nahe zu kommen, sie darzustellen oder zu karikieren, ohne dabei auch nur ansatzweise zu übertreiben.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Der Tod des muas a Wiener sein

Der Chanson-Abend „Der Tod des muas a Wiener sein“ entführt das Publikum in die ehemalige Heimat Christine Sommers: Wien. Mit von Klavier begleitetem Gesang und einer großen Portion Zynismus nimmt die Wienerin die Zuschauer auf eine Reise in das selbstverliebte Wien der 60er Jahre. Aus einem Sarg heraus präsentiert sie Chansons, Romanzen und Obszönes der „Wiener Gruppe“: Von Hans Carl Artmann über Konrad Bayer bis hin zu Friedrich Achtleitner und Gerhard Rühm, sowie klassische „Wienerlieder“ von Wolfgang Ambros und Helmut Qualtinger.

Foto: Peter Kallwitz

Advent, Advent, die Oma brennt

Humoriges rund ums Fest mit Texten von Robert Gernhardt, Hans Dieter Hübsch, Maxim Biller, Loriot, Erich Kästner, Clara Ott, Harry Rowohlt, Heinz Erhardt u.v.m.
An der Gitarre: Ralf Ruttert

 

"(...) Mit der Auswahl der Texte von Robert Gernhardt, Hans Dieter Hübsch, Erich Kästner, Harry Rowohlt, Kurt Tucholsky, Clara Ott und anderen mehr bewies das bekannte Schauspielerpaar ein sicheres Gespür für einen perfekten Vortragsabend. Dass es dabei nur wenig besinnlich zuging und die Zuhörer dafür mit Schmunzeln und Lacken ihren Heidenspaß hatten, war bei dem Titel der Veranstaltung nicht anders zu erwarten. Szenen aus Familiengesprächen rund um das Fest der Liebe bis hin zum handfesten Ehekrach dürften den einen oder anderen Zuhörer an eigene Erfahrungen mit dem Weihnachtsstress erinnert haben" (Quelle: Hertener Allgemeine)

Es wird schon nicht so schlimm

Beim Schweikart-Abend „Es wird schon nicht so schlimm“ bietet Christine Sommer dem Zuschauer an der Seite ihres Mannes Martin Brambach erschütternde Einblicke in das Leben eines Schauspielerpaares während des Nationalsozialismus. 1933 werden die jüdische Schauspielerin Lilly Hollmann und ihr Kollege Gregor Maurer ein Paar. Nach ihrer Heirat bekommen sie einen Sohn. Aufgrund ihrer Herkunft darf Lilly schon bald nicht mehr auftreten, während ihr Mann als Schauspieler Karriere macht. Aufgrund seiner hohen Beliebtheit, wird er von den Nazis zur Scheidung von seiner Frau gedrängt. Als er sich weigert, wird er der Verfolgung preisgegeben.

Love Letters

Ein sehnsüchtiges “Was wäre wenn” präsentieren Christine Sommer und Martin Brambach in ihrer ausdrucksstarken Lesung von Albert Ramsdell Gurneys „Love Letters“. Vorgetragen wird der lebenslange Briefwechsel von Andy und Melissa. Vom ersten heimlich zugesteckten Zettelchen bis zum letzten Brief, den Andy nach Melissas Tod an deren Mutter schreibt, finden die Beiden tragischerweise nie wirklich zusammen.

„Ganz wesentlich lebte die Reflexion der in den Briefen geäußerten Gedanken und Gefühle durch die großartige Leistung von Christine Sommer und Martin Brambach. In den anderthalb Stunden gelang es den beiden Schauspielern, ganz unaufgeregt einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren zu überbrücken. Ohne Attitüde, sich ganz in die Figuren der Protagonisten hineinversetzend, erzeugten sie beim Publikum bleibende Bilder im Kopf und weckten Emotionen, die man mit nach Hause nahm.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Von Gelsenkirchen bis Hollywood

Begleitet von Gitarrist Matthes Fechner stellt Christine Sommer in „Von Gelsenkirchen bis Hollywood“ gemeinsam mit Martin Brambach Lyrik, Feuilletons und Satiren vor. Das Recklinghäuser Trio unterhält mit tragischen und komischen Geschichten, gefunden zwischen Gelsenkirchen und Hollywood – Stories mitten aus dem Pott, einige sogar direkt aus Recklinghausen.

 

„Ein Ruhrfestspielabend, der von der ersten Minute an begeisterte. Sicher, die Texte, die Brambach und Sommer im Theaterzelt vortrugen, waren nicht die ihren. Aber: zum einen war die Auswahl exquisit, zum anderen – und das ist nicht minder wichtig, wenn nicht sogar ausschlaggebend – war das Spiel der beiden Schauspieler durchweg glänzend.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Les Fleurs du male

Der erotische Frühlingsabend ist ein äusserst unterhaltsamer, stellenweise sehr philosophischer  und dem Titel und der Jahreszeit entsprechend ,auch sehr erotischer Abend mit großartigen literarischen Ergüssen von Robert Walser über Klabund, Charles Baudelaire,C.M.Wieland, Robert Gernhardt, Ovid, Elke Heidenreich,Anna Gavalda,Günter Grass, Djuna Barnes,Heinrich Heine, ja sogar Heinz Erhart und vielen Anderen...Texte vom zarten Knospen über üppigstes Blühen bis hin zum Welken ,stellenweise rasend komisch, aber auch bitter böse ,wie der Untertitel des Abends (les Fleures du mal...)ja schon andeutet...Großartige Literatur zur schönsten Jahreszeit im Jahr!

Ein Abend für Verlierer:

Roter Mercedes

Schonungslose Sprache, um keinen Spruch verlegen: Dichter Charles Bukowski ist für seine literarischen Tabubrüche bekannt. Ob zum Thema Sex, Alkohol oder Gewalt - ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, konfrontiert Christine Sommer gemeinsam mit Bluesmusiker Matthes Fechner und Martin Brambach bei "Roter Mercedes – Ein Abend für Verlierer" die Zuschauer mit Werken des legendären Autors. Dabei scheut sich das Schauspieler-Paar nicht davor, sich an die Wäsche zu gehen.

Foto: Peter Kallwitz

Das erotische Kochbuch

Mit „Das erotische Kochbuch“ bietet Christine Sommer an der Seite von Martin Brambach verführerische Erzählungen rund ums Kochen – unter anderem von T.C. Boyle oder Anais Nin – mitunter mit italienischem Akzent oder „Berliner Schnauze“ dar. Dabei stützt sich das Schauspieler-Paar größtenteils auf die 1997 durch Gertrude Fein herausgegebene Sammlung an erotischer Koch-Literatur.

 

"...nicht minder unterhaltsam und perfekt sprach und mimte Christine Sommer ihren Texteil, ob im Berliner Jargon oder mit italienischem Akzent. Das begeistert applaudierende Publikum wollte die beiden zum Schluss gar nicht gehen lassen."  (Olaf Reifegerste)

Foto: Thomas Lüders