Schauspielerpaar liest Frühlingstexte im Literaturhaus

Von Christian Steube

Das Schauspielerpaar Martin Brambach und Christine Sommer las im Herner Literaturhaus Gedichte und Prosa zum Thema Frühling.

Der Frühling birgt mit seinem betörenden Duft von Blumen stets die Gefahr, sich zu verlieben. Am Ende gibt es eine Flut von neuen Gedichten, die von der Liebe erzählen. Jene, die sich gehalten haben, sprechen offensichtlich auch die vielen Menschen an, die am Sonntag das Literaturhaus bis fast auf den letzten Platz füllten, um der Lesung von Christine Sommer und Martin Brambach zu lauschen.

Quelle: WAZ

ALTSTADT. Christine Sommer und Martin Brambach lieferten ein literarisches Finale im „Karstadt-Leerstand“ – und getanzt wurde auch.

Von Stefan Pieper

Vorerst zum letzten Mal wurde es voll im Karstadt-Leerstand mitten in Recklinghausens City. Kaum eine solche Kultur-Spielstätte hat bei sämtlichen Veranstaltungen eine derart sensationelle Auslastung erfahren. Jetzt bestritten Christine Sommer und Martin Brambach sowie eine engagierte Tango-Truppe ein würdiges Finale.

Es geht um die Sinnlichkeit des Frühlings – und dies mit genug einnehmender Bühnenpräsenz, dass es auch die unangenehm kühlen Innentemperaturen schwer hatten, davon abzulenken. Sommer und Brambach laufen sprachlich und darstellerisch vom ersten Moment an zur Höchstform auf. So kennen wir sie! Diesmal gibt es einen hochkomprimierten Mix aus Lyrik, Aphorismen, kürzeren und längeren Geschichten. Martin Walser beschwört das Grün des Frühlings, wie es blendet und glänzt. Aber das setzt auch Lebensweisheit frei: Je länger man lebt, desto intensiver wirkt der Eindruck einer erwachenden Natur. Brambachs lakonisch-lässiger Sprachgestus taugt bestens, damit ironische Überspitzungen genug Würze bekommen: Wenn Erich Kästner davon spricht, dass im Frühling „die Welt frisch gestrichen ist“, markiert dies auch so manch eitle Befindlichkeit, aber vor allem ganz viel Lebenslust.

Aber das ist nur das Vorspiel, dann geht es erst mal facettenreich und gerne frivol um das ewige Spiel von Mann und Frau. Anna Gavaldas Text „Kleine Praktiken aus Saint Germain“ beschreibt einen Flirt, der zur Verführungsgeschichte wird. Fast schmilzt die Angebetete dahin, als der Tiefschlag kommt: Der Gebieter schaut mittendrin auf sein Handy. Wo ist der mit seinen Gedanken wirklich? Der Zauber ist zerstört – und Christine Sommer lässt voller Wut den ganzen gekränkten weiblichen Stolz vom Stapel. Es überrascht eine groteske Geschichte von Kurt Schwitters oder eine Miniatur des „empfindsamen Anarchisten“ Erich Mühsam, der mit wenigen Worten an die Entschlossenheit appelliert, wenn eine Eroberung des anderen Geschlechtes gelingen soll.

Kalt geworden sein dürfte es wohl kaum Maria Giovanna Delle Donne und Stsiapan Hurski, die zwischendurch Tango-Einlagen aufs Parkett legten. Tetiana Muchychkas Akkordeonspiel ergänzte sich dabei feinfühlig mit dem Gitarrenspiel von Dennis Freunde. Dies lieferte den rhythmischen Schwung für die Tanzenden.

Quelle: Lokal Recklinghausen

Am 07. Dezember 2018 im Matthäus-Haus-Hochlar Recklinghausen: Adventliche Lesung mit Christine Sommer und dem Projektchor des MHH.

Weihnachtliche Lieder treffen auf adventliche Texte: Begleitet von lieblichen Klängen des Chors vom Matthäus-Haus-Hochlar Recklinghausen präsentiert Christine Sommer ausgewählte adventliche Texte in gemütlicher Atmosphäre. Die Einnahmen dieses Abends kommen zum großen Teil einem karitativen Zweck zugute.

Am 07. Dezember 2018 im Matthäus-Haus-Hochlar Recklinghausen um 19.30 Uhr.

Christine Sommer und Martin Brambach erneut im Einsatz für PETA

„Todesfalle Auto“: Nur „fünf Minuten“ soll er auf seine Frau Christine Sommer im verschlossenen Auto warten. Aber schon nach kurzer Zeit in der Sonne bricht Martin Brambach schweißgebadet zusammen.

Im neuen PETA-Spot warnt das Schauspieler-Paar alle Hundehalter, Tiere niemals im Auto zurückzulassen. Die sommerliche Hitze kann schnell zur Lebensgefahr für die tierischen Freunde werden: Jedes Jahr sterben zahlreiche Hunde einen qualvollen Tod im aufgeheizten Auto, weil ihre Halter ihren Wagen vermeintlich „nur für einen Augenblick“ abstellen.

„Kein Mensch sollte seinen tierischen Freund auch nur für einen Moment im Auto zurücklassen! Das aufgeheizte Auto wird schnell zur Todesfalle für den Vierbeiner“, so Christine Sommer. „Bei unserem Dreh konnte ich am eigenen Leib spüren, wie schnell man durch die Hitze in Panik gerät“, ergänzt Martin Brambach. Hier geht’s zu dem erschreckenden

Spot: https://www.peta.de/todesfalle-auto-martin-brambach-stirbt-den-hitzetod-in-peta-schockvideo

Martin Brambach und Christine Sommer haben bereits in der Vergangenheit mit PETA zusammengearbeitet, u.a. engagieren sich beide in einem „Susi und Strolch“-Motiv für einen fleischlosen Lebensstil.

Am 01. Dezember 2018 im Konzert Theater Coesfeld: Adventskonzert mit Christine Sommer, Martin Brambach und dem Blockflötenquartett „Flautando Köln“

Werke zwischen Barock und Moderne: Untermalt von den zauberhaften Flöten-Klängen des Blockflötenquartetts „Flutando“ (Susanne Hochscheid, Katrin Krauß, Ursula Thelen, Kerstin de Witt) präsentieren Christine Sommer und Martin Brambach „Die Falle“ und „Erna, der Baum nadelt“ von Robert Gernhardt.

Am 01. Dezember 2018 um 19:30 Uhr im Konzert Theater Coesfeld (Osterwicker Straße 31, 48653 Coesfeld). BEREITS AUSVERKAUFT

Am 28. November 2018 im Bundesverwaltungsgericht Leipzig: Adventskonzert mit Christine Sommer, Martin Brambach und dem Blockflötenquartett „Flautando Köln“

Werke zwischen Barock und Moderne: Untermalt von den zauberhaften Flöten-Klängen des Blockflötenquartetts „Flutando“ (Susanne Hochscheid, Katrin Krauß, Ursula Thelen, Kerstin de Witt) präsentieren Christine Sommer und Martin Brambach „Die Falle“ und „Erna, der Baum nadelt“ von Robert Gernhardt.

Am 28. November 2018 im Bundesverwaltungsgericht Leipzig (Simsonplatz, 04107 Leipzig).

Am 21. Oktober 2018 in Dortmund: Christine Sommer liest aus Adam Seides „Taubenkasper“

Im Theater des Kulturzentrums Depot Dortmund präsentieren Christine Sommer und Martin Brambach in einer szenischen Lesung Teile aus Seides Roman "Taubenkasper: Weimarer Republik und Zechenkolonie". Im Werk werden 15 Jahre Weimarer Republik am Beispiel der Zechensiedlung Königsborn in Unna aufgerollt. Gewonnen werden gefühlt unmittelbare Einblicke in die Lebensbedingungen der zwanziger Jahre.

Am 21. Oktober 2018 um 18:00 Uhr im "Theater im Depot" (Immermannstraße 29, 44147 Dortmund).

Am 05. Oktober 2018 in Herne: Christine Sommer und Martin Brambach reisen musikalisch „Von Gelsenkirchen bis Hollywood“

Begleitet von Gitarrist Matthes Fechner stellt Christine Sommer in „Von Gelsenkirchen bis Hollywood“ gemeinsam mit ihrem Mann Martin Brambach Lyrik, Feuilletons und Satiren vor. Das Recklinghäuser Trio unterhält mit tragischen und komischen Geschichten, gefunden zwischen Gelsenkirchen und Hollywood – Stories mitten aus dem Pott, einige sogar direkt aus ihrer Heimat Recklinghausen.

Am 05. Oktober teilt das Trio um 19 Uhr ihre musikalische Darbietung mit dem Publikum des Literaturhauses Herne Ruhr (Bebelstraße 18, 44623 Herne). Tickets über www.literaturhaus-herne-ruhr.de.

Am 29. September 2018 in Waltrop: Christine Sommer und Martin Brambach präsentieren ihren FSK18 Bukowski-Abend „Roter Mercedes“

Schonungslose Sprache, um keinen Spruch verlegen: Dichter Charles Bukowski ist für seine literarischen Tabubrüche bekannt. Ob zum Thema Sex, Alkohol oder Gewalt – ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, konfrontiert Christine Sommer gemeinsam mit Bluesmusiker Matthes Fechner und Martin Brambach bei „Roter Mercedes – Ein Abend für Verlierer“ die Zuschauer mit Werken des legendären Autors.

Am 29. September 2018 um 20 Uhr im Waltroper „Majestic Theater“, Einlass um 19:30 Uhr. Tickets online auf www.theater-waltrop.de, sowie im „Majestic Theater“ Waltrop (Riphausstraße 11-13, 45731 Waltrop) und in „Andy’s Dance Academy“ (Isbruchstr. 2, 45731 Waltrop).

Am 10 Juni 2018 in Recklinghausen: Christine Sommer und Martin Brambach lesen aus 100 Jahren Bergbau-Literatur

Der große Rhythmus ist vorbei. Halden bleiben, die Zechensiedlungen, hier und da ein Fördergerüst. An den Alltag im Ruhrrevier zwischen Kokerei und Kohlentransport, an die Arbeit unter Tage erinnern Romane, Erzählungen, Gedichte. Teils mit Pathos, teils humorvoll, teils kritisch.

Am 10. Juni 2018 präsentieren Christine Sommer und ihr Mann Martin Brambach in ihrem Programm „Wir fürchten nicht die Tiefe“ um 12 Uhr in der „Kunsthalle der Stadt Recklinghausen“ eine Auswahl aus einem Jahrhundert „Unter-Tage“-Literatur. Der Eintritt ist frei. Es wird um Voranmeldung unter (02361) 50-1935 gebeten.